Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Januar'19 - Schwarzwald-Baar-Heuberg

REGIO REPORT IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg ANZEIGE REGIONALSPLITTER Christian Fischer neuer Rektor der Musikhochschule Trossingen Die Suche ist beendet. In ihrer gemeinsamen Sitzung haben Hochschul- rat und Senat mehrheitlich Christian Fischer zum neuen Rektor der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen gewählt. „Mit Professor Fischer haben wir einen in der Hochschulleitung erfah- renen Künstler gefunden“, freut sich IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez, der als Hochschulratsvorsitzender dasAuswahlverfahren leitete. Zugleich dankte er dem stellvertretenden Rektor, Michael Hampel, und Prorektor WolfgangWagenhäuser, die seit demWechsel von Elisabeth Gutjahr ans Mozarteum in Salzburg dieAufgaben der Hochschulspitze zusätzlich übernommen und engagiert gestaltet haben. Christian Fischer ist seit 2010 Rektor und Verwaltungsleiter der Hoch- schule für Kirchenmusik Tübingen sowie Professor für Chordirigieren. Der 56-Jährige hat Chordirigieren in Hannover und Karlsruhe studiert und zuvor siebzehn Jahre als Künstlerischer Mitarbeiter für Chordiri- gieren an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig gearbeitet. Er hat außerdem als Kulturmanager in Leipzig ein Improvisationsfestival gegründet und war zuletzt einer der künstlerischen Leiter des 93. Bach- fest der Neuen Bachgesellschaft in Tübingen. Wirtschaftstag als „BarCamp“ Unter demMotto „In Zukunft erfolgreich – was Unternehmen bewegt“ trafen sich auf Einladung derWirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar- Heuberg rund 90 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Verwal- tung im Junghans Terrassenbau Museum in Schramberg. Neu war die Methode „BarCamp“, die es den Teilnehmenden ermöglichte, selbst Themen zu setzen. „Ein BarCamp ist eine Konferenz zum Mitmachen,“ erklärte die Ge- schäftsführerin der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg, Dorothee Eisenlohr, die die Veranstaltung moderierte. Der Begriff „Camp“ komme daher, dass bei den ersten mehrtägigen BarCamps von Softwareentwicklern im SiliconValley noch übernachtet worden sei. In 24 „Sessions“ zu zwölf verschiedenen Schwerpunkten wurde eifrig diskutiert, voneinander gelernt und gemeinsam Lösungen entwickelt. Das Themenspektrum reichte von Personalgewinnung über betriebliche Gesundheitsförderung und Unternehmensnachfolge bis hin zur Idee der Gemeinwohlökonomie. Gewerbliche Schulen Donaueschingen 150 Jahre Mit einem liebevoll geplanten Festakt feierten die Gewerblichen Schu- len Donaueschingen ihr 150-jähriges Bestehen unter demMotto: „Tech- nik leben“. Kultusministerin Susanne Eisenmann applaudiert den 24 Schülerinnen und Schülern, die stellvertretend für die 24 angebotenen Ausbildungen an der Schule stehen. Seit Gründung der Schule im Jahre 1868 spielen die Gewerblichen Schulen im Schwarzwald-Baar-Kreis eine zentrale Rolle in der Aus- und Weiterbildung vergangener, gegenwärtiger und zukünftiger Generati- onen von Leistungsträgern aus den verschiedensten Bereichen. Diese Schlüsselposition wurde während des Festaktes durch die Ministerin in ihrer Festansprache hervorgehoben und gewürdigt.Aus der Schule mit anfangs nur 23 Schülern sei heute eine Schule mit über 1000 Schülern und anders als in denAnfangsjahren auch Schülerinnen geworden, die in fünf Berufsfeldern und einer großen Bandbreite anVollzeitschularten nicht mehr nur ein Ort des Lernens, sondern auch des Lebens geworden sei, so die Ministerin Hess beleuchtet Thyssenkrupp-Testturm Die elegante Konstruktion des Thyssenkrupp-Testturms in Rottweil ist nun auch nachts vonWeitem erkennbar:Wie von denArchitektenWer- ner Sobek mit Helmut Jahn geplant, wird der thyssenkrupp-Testturm nun von unten nach oben ringförmig angestrahlt. Perfekt synchron zur spitz zulaufenden Form der Glasfaserumhüllung läuft auch die Stärke der geplanten Beleuchtung nach oben hin aus. Mit wenigen Ausnahmen, so in den tiefen Nachtstunden zwischen ein Uhr und fünf Uhr, und während der regelmäßigen Wanderung der Zugvögel zwischen Brutstätte und Winterquartier, erstrahlt das Licht das ganze Jahr über. Für die Anbringung der Beleuchtung war die Fir- ma Hess GmbH Licht + Form aus Villingen-Schwenningen zuständig. Sie setzte 24 Strahler imAußenring direkt am Turm, der so genannten Berme, und 20 weitere Strahler außerhalb der Berme ein. Die Leuch- ten wurden in Sondergehäusen eingebracht, so dass keine störenden Masten zum Einsatz kommen. Turmmanagerin Beate Höhnle: „Die erleuchtete textileArchitektur des Turms in der Nacht verbreitet einen ganz besonderen Zauber.Wirkt der Turm dank seiner Stoffhülle schon tagsüber schlank und edel, so defi- niert ihn das Licht im Dunkeln erst recht als einladendes, transparentes Wahrzeichen mit starker Ausstrahlung.“ Zweckverband Ringzug mit neuer Führung Nachfolger von Fabian Uyanakumarage als Geschäftsführer des Zweck- verbands Ringzug ist Michael Podolski. Er hat diese Position zum 1. Januar angetreten. Podolski wurde von der Verbandsversammlung einstimmig ernannt. Podolski war zuletzt stellvertretender Leiter des Jugendamts im Schwarzwald-Baar-Kreis. bk

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