Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe November '18- Schwarzwald-Baar-Heuberg
Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden Wirtschaftsstandort Schwarzwald-Baar-Heuberg 61 Einwohnern und Tuttlingen mit 734 Quadratkilometern und 139.400 Einwohnern (2017). Wirtschaftskraft: Über Bundesdurchschnitt Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu Marktpreisen, also der Wert aller produzierten Waren und Dienstleistungen, erreichte in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg nach Berechnungen auf der Grundlage jüngst veröffentlichter Daten des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder (VGRdL) ab Kreisebene in jeweiligen Preisen 2016 den Wert von 19,93 Milliarden Euro. Das bedeutet 1,8 Prozent Wachstum gegenüber Vorjahr (Landesdurchschnitt plus 2,5 Prozent). Ausgehend von 2008 als dem Jahr unmittelbar vor der welt- weiten Wirtschaftskrise liegt die regionale Wachstumsrate mit 25,8 Prozent leicht über dem Landesdurchschnitt von 24,8 Prozent. 2017 dürfte das regionale Bruttoinlandsprodukt, legt man die Wachstums- rate für ganz Baden-Württemberg zugrunde, in jeweiligen Preisen um 3,5 Prozent auf ungefähr 20,6 Milliarden Euro gestiegen sein. Ausdruck der Wirtschaftskraft von (unterschiedlich großen) Volkswirt- schaften ist die pro Einwohner erbrachte wirtschaftliche Leistung. Diese bewegte sich 2016 in der Region auf Basis der Daten der VGRdL mit 41.073 Euro etwas unter Landes- und deutlich über Bundesdurch- schnitt (Land 43.632 Euro, Bund 38.180 Euro). Das verfügbare Einkom- men der privaten Haushalte, das ist der Teil des Einkommens, das den privaten Haushalten hauptsächlich für den privaten Konsum zur Verfügung steht, belief sich 2015 statistisch pro Einwohner auf 23.913 Euro und damit ebenfalls über Bundesdurchschnitt (Land 23.540 Euro, Bund 21.583 Euro). Wirtschaftsstruktur und sektoraler Arbeitsmarkt: Produzierendes Gewerbe weiter vorn Als Kennzeichen der Wirtschaftsstruktur trägt das Produzierende Gewerbe in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg mehr zur regionalen Bruttowertschöpfung bei als der gesamte Dienstleis- tungssektor. Konkret sind das nach den jüngsten Zahlen im Jahr 2016 über 9,2 Milliarden Euro beziehungsweise 51,2 Prozent der gesamten regionalen Bruttowertschöpfung von 17,95 Milliarden Euro im Gegensatz zu 8,67 Milliarden Euro beziehungsweise 48,3 weiter S. 64 Foto: Fotolia
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