Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Oktober'18 - Südlicher Oberrhein
Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden « Anzeigenspecial Oktober Monaten dieses Jahres wuchsen die Erlöse der Branche um §,« Prozent im Vergleich zum Vorjahr und lagen bei ¸«, Milliarden Euro. „Das ist der bislang höchste, jemals im ersten Halbjahr er- reichte Wert“, so Andreas Gontermann, Chefvolkswirt des Branchen- verbandes, in einer Pressemitteilung von August. Der Produktions- zuwachs lag mit §,§ Prozent „auf Kurs der Erwartungen für das Gesamtjahr“. Insgesamt sei die Au¡ragsentwicklung verhalten, die Produktion und der Umsatz aber zufriedenstellend gewesen, hieß es von Seiten des Verbandes. Im Juni hatte die Zahl der Au¡ragseingänge den Wert vom Vorjahr knapp verfehlt. Inländische Kunden bestell- ten , Prozent weniger, ausländische , Prozent. Im Gegensatz zu den Orders aus dem Euroraum, die um , Prozent stiegen, nah- men die Bestellungen aus Drittländern um § Prozent ab. In der gesamten ersten Jahreshäl¡e gingen etwas mehr Au¡räge als im Vorjahr ein. Während die Au¡räge im Inland um ¬ Prozent ge- sunken waren, stiegen die aus dem Ausland um ,§ Prozent. „Kunden aus der Eurozone erhöhten ihre Bestellungen in den ersten sechs Monaten um , Prozent, die Nachfrage aus Drittlän- dern wuchs um ±, Prozent“, meldete der ZVEI. Die Branchenerlöse im Juni mit ±,§ Milliarden Euro waren um ,± Prozent höher als im Vorjahr. Der Auslandsumsatz stieg – anders als der Inlandsumsatz um ¬ Prozent auf ¸, Milliarden Euro. Auch im Juni war der Zuwachs an Erlösen mit Kunden aus dem Euroraum doppelt so hoch wie aus Drittländern (plus « Prozent bei Erlösen von §,§ Milliarden Euro). Nach Zahlen des Verbandes ähnelte der Inlandsumsatz dem Auslandsumsatz im ersten Halbjahr (Wachstum von § bis ¬ Prozent). Mit Kunden aus der Eurozone wurde in dem- selben Zeitraum mehr als mit Kunden aus Drittländern umgesetzt. Zum Geschä¡sklima: Die Beurteilung der aktuellen Lage ist laut Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie „nach wie vor auf einem hohen Niveau“, doch die allgemeinen Geschä¡ser- wartungen sind zurückgegangen. „Allerdings änderten sich die Ex- porterwartungen trotz Brexit-Unsicherheit und Handelsstreitigkei- ten kaum“, sagte Gontermann. Die Zahl der Optimisten sei größer als die der Pessimisten, hieß es. Kunststo ndustrie: positive Entwicklung Seit gut drei Jahren kenne die deutschsprachige Kunststo²branche „eigentlich nur eine Richtung – anhaltend aufwärts“, verkündete der Branchendienst „KI Information“ in einer Pressemitteilung zu Beginn dieses Jahres. Der Jobmotor und die Investitionen laufen seit auf Hochtouren. Im vergangenen Jahr war der Umsatz der Kunststo°ndustrie laut Branchenverband GKV auf ein Rekordhoch von «§,± Milliarden Euro gestiegen, was einem Plus von ¬, Prozent entspricht. Damit seien die Erwartungen des Gesamtverbands Kunststo²verarbeitende Industrie „deutlich übertro²en“ worden, freute sich GKV-Präsident Dirk Westerheide bei der Jahrespresse- konferenz. Er erklärte den Zuwachs wie folgt: Als Zulieferindustrie proµtiert die Kunststo²verarbeitende Industrie vom Wachstum in den Branchen Fortsetzung von S. 60 weiter S. 64
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