Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Oktober'18 - Schwarzwald-Baar-Heuberg
REGIO REPORT IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg www.resin.de, info@resin.de Binzen, Freiburg, Waldshut-Tiengen Z Digitales Archivierungssystem auf Ihrem eigenen Server oder als Cloudlösung Z Revisionssicher nach GoBD Z Inklusive E-Mail Archivierung Z Inklusive Installation vor Ort Digitale Archivierung für kleine und mittlere Unternehmen Z Inklusive Verfahrensdokumentation Z Leicht zu bedienende Software Z Browserbasiert Docuware Goldpartner 2017 Ab 49,90 monatlich ANZEIGE Der Schwarzwald ist ein Industriestandort Gemeinsam für die Zukunft 5G-Technologie, Nahversorgung und Wohnen: dies sind die zentralen gemeinsamen Handlungs- felder von regionaler Wirtschaft und kommunaler Familie zur Zukunftssicherung des Industriestand- ortes Schwarzwald. Zu diesem Ergebnis führt die Auswertung der Unternehmensbefragung „Indus- triestandort Schwarzwald 2030“, welche die IHK gemeinsam mit den Kommunen, Landkreisen und der Universität St. Gallen im vergangenen Jahr initiiert hatte. Auf Basis qualitativer Interviews mit Unternehmensinhabern und Multiplikatoren wurden rund 700 IHK-Mitgliedsunternehmen zwi- schen Schiltach und Vöhrenbach befragt. „Der Schwarzwald ist ein Industriestandort“, be- tont IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez. „Neben seiner zentralen Rolle als Tourismusde- stination ist er die Geburtsstätte starker Indus- triebetriebe, starker Arbeitgeber, zukunftsfester Ausbildung und ständiger Innovation auf aller- höchstem Level.“ Schulterschluss von zentraler Bedeutung Landrat Sven Hinterseh: „Die heimischen Unternehmen sichern die Leistungsfähigkeit unserer Region. Ohne ihre Wirtschaftskraft wären unsere Landkreise weniger lebenswert, unsere Kommunen weniger handlungsfähig. Deshalb werden wir den Schwarzwald weiter mit voller Kraft bestmöglich unterstützen.“ Der Schulter- schluss von regionaler Wirtschaft und Politik sei gerade beim Ausbau der Breitband- und Mobilfunkversorgung von zentraler Bedeutung. Die Einführung des neuen Mobilfunkstandards 5G werde in den kommenden Monaten auf der gemeinsamen Agenda stehen. Richard Rutschmann, Geschäftsführer Technik des Unternehmens S. Siedle & Söhne aus Furtwangen, verweist auf die Sicht der heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer: „Als regional verwurzeltes Unternehmen beschäftigt uns die Zukunftsfähigkeit des Standorts ganz besonders. Wie und wohin können wir uns entwickeln? Wie finden und binden wir die Mitarbeiter für neue und bestehende Geschäftsfelder? Welche Perspektiven bieten wir ihnen in unseren Städten und Gemeinden? Hier wünschen wir uns ein Umfeld, welches mutig denkt, Neues wagt und beherzt Poten- ziale anpackt.“ Gerade das Themenfeld „Attraktives Wohnen und Bauen“ sei auch aus Unternehmersicht ein zentraler Ansatz, um der Industrieregion Schwarzwald einen neuen Impuls zu geben. Thomas Burger, geschäftsführender Gesellschafter der Burger Group aus Schonach, Mitglied der IHK-Vollversammlung und Prä- sident des Wirtschaftsverbandes Industrieller Unternehmer Badens (WVIB) hierzu: „Was die Unternehmen bewegt, muss uns als Region bewegen. Die Leistungsfähigkeit der Betriebe schafft eben erst den Verteilungsspielraum, welchen Politik und Gesellschaft brauchen.“ Neues Entwicklungsmodell für ländliche Räume Einen solchen bereichsübergreifenden Zusammenhang aus Indus- trieförderung, Wohnen und Tourismus ist für die IHK der Einstieg in ein neues Entwicklungsmodell für ländliche Räume. Beispielsweise den Schwarzwald. Thomas Albiez: „Wer in einem ländlichen Raum die Sektoren Industrie, Tourismus und Wohnen strukturiert verzahnt, hebt ein immenses Potenzial.“ Dann werde der Urlaubsgast zum potenziellen Bürger, zur möglichen Fachkraft. „In diesen Kontext gehört in den kommenden Jahren unsere Energie, unser Ideenreich- tum und unser gemeinsames Engagement als Region.“ Hi Ein schönes Beispiel für Industrie im Schwarzwald: ein Produktions- und Ausbildungsgebäude von IMS Gear. Bild: IMS Gear Philipp Hilsenbek, Fachbereich Standortpolitik Telefon: 07721 922-126, hilsenbek@vs.ihk.de
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