Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe September'18 - Hochrhein-Bodensee

Wirtschaft im Südwesten 9 | 2018 44 UNTERNEHMEN KURZ NOTIERT Die Streit Service & Solution GmbH & Co. KG aus Hausach hat ihren Freiburger Standort von der Tullastraße in die direkte Nachbarschaft des Gründerzentrums Kreativpark in der ehe- maligen Lokhalle des Güterbahnhofs verlegt. In dem 300 Quadratmeter großen, neuen Show- room zeigt der Bürodienstleister erstmalsArtikel seines neuen Partners USM und will sich damit in Richtung privater Kunden orientieren. Vier Mit- arbeiter beraten im Showroom zu Einrichtungs- fragen. Weitere 20 Mitarbeiter, die vorwiegend im Verkauf und Consulting bei Kunden unter- wegs sind, zählen zum Freiburger Standort. Als zusätzlichen Arbeitsplatz für sie hat Streit einen Container im Kreativpark angemietet. Trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase hat sich der konjunkturelle Aufschwung vergangenes Jahr positiv auf die Volksbank Müllheim aus- gewirkt, wie es von der Genossenschaftsbank heißt. Die Bilanzsumme stieg 2017 um 19,1 auf 692,7 Millionen Euro, das betreute Kundenvolu- men um 39,6 Millionen auf 1,2 Milliarden Euro. Das Gesamtkreditvolumen legte um 3,4 Prozent zu und erreichte einen Wert von 456 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss betrug 2,67 Milliar- den Euro (2016: 2,34 Milliarden Euro). Der Logistikdienstleister Dachser investiert rund 22 Millionen Euro in ein neues Logistik- zentrum im Gewerbepark Breisgau in Eschbach. Auf dem 65.000 Quadratmeter großen Grund- stück entsteht seit Juli ein Umschlagterminal mit einer Grundfläche von rund 6.000 Quadratme- tern und 82 Ladetoren sowie ein zweistöckiges Bürogebäude. Es wird die derzeitige, seit 1989 bestehende Niederlassung in Freiburg-Hochdorf ersetzen. Voraussichtlich Mitte nächsten Jahres soll es fertiggestellt werden. 30 neue Arbeits- plätze sollen entstehen. Zurzeit sind 150 Mit- arbeiter beschäftigt. Die „trend SWM EDV-Beratung GmbH & Co. KG“ ist innerhalb Freiburgs umgezogen und hat nun ihren Sitz in einem Gewerbepark in der Jechtinger Straße im Industriegebiet Haid. Damit wurde der Grundstein für dieWeiterentwicklung gelegt: Der IT-Dienstleister hat nun „ideale Vo- raussetzungen für die weitere Expansion“, wie es vom Unternehmen heißt. Circa 250.000 Euro wurden in den Standort und in die Technik inves- tiert. Das Unternehmen wurde 1989 gegründet, beschäftigt heute 30 Mitarbeiter und vermarktet sein eigenes ERP-System. Die Kunden sind vor allem mittelständische Unternehmen aus der Prozess- und Zulieferindustrie. 50 Jahre Lemler Steuerberatungsgesellschaft Schwerpunkt Gastronomie FREIBURG. Fünf Jahrzehnte Beratung, Bilanzen, Buchführung und viele andere Steuerangelegenheiten: Die Lemler Steuerberatungs- gesellschaft aus Freiburg feiert dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Bernd Lemler gründete die Kanzlei 1968 kurz nach dem Abschluss seiner Ausbildung in Freiburg. Von Anfang an betreute er kleine und mittlere Kunden aus Handel, Handwerk und Gastronomie. Durch die Lage in der Egonstraße am Bahnhof, wohin die Kanzlei 1987 zog, kamen viele Grenzgänger hinzu. Mittlerweile ist die zweite Generation in der ersten Reihe: Boris Lemler, der Sohn von Bernd Lemler, hat 1992 als Auszubildender in der Kanzlei begonnen und sie 2002 nach seiner Steuerberaterprüfung übernommen. Zusammen mit seinem Team – seiner Frau Jennyfer Lemler, einer Anwältin, sowie sechs Mitarbeitern und zwei Auszubildenden – berät er Unternehmer, Hand- werker und Privatpersonen in Steuer- und Rechtsbelangen. Seine Kartei umfasst rund 220 Mandanten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Gastronomie. „Wir haben uns Spezialwissen zu bargeldinten- siven Betrieben, Registrierkassen und Zeiterfassung für steuerfreie Zuschläge angeeignet“, sagt Boris Lemler. Die Kanzlei nutzt seit 50 Jahren Datev-Produkte, begleitet als Mitglied des Softwarehauses Pilotprojekte und kann daher „immer auf neueste technische und fachspezifische Inhalte zurückgreifen“, wie Lemler betont. ine Boris Lemler, Inhaber der gleichnamigen Freiburger Steuerberatungsge- sellschaft (vorne rechts), mit seiner Frau Jennyfer (rechts), seinem Vater und Firmengründer Bernd Lemler (hinten) sowie Mitarbeiterinnen. Bild: Sabine Bürg Schwenninger Krankenkasse im Jahr 2017 10,7 Millionen Euro Plus VILLINGEN-SCHWENNINGEN. Die Schwenninger Kranken- kasse hat im vergangenen Jahr 908,1 Millionen Euro für die Gesund- heitsversorgung ihrer Kunden ausgegeben. Das sind 24 Millionen Euro mehr als 2016. Am meisten, rund 266,5 Millionen Euro, flossen in die Versorgung der Versicherten im Krankenhaus. Eingenommen hat sie 918,8 Millionen Euro und kann damit für 2017 einen Überschuss von 10,7 Millionen Euro ausweisen. Mit rund 130 Euro je Versicherten lagen die Verwaltungskosten deutlich unter dem Durchschnitt aller Krankenkassen von rund 150 Euro, so Siegfried Gänsler, Vorsitzender des Vorstandes. Die Schwenninger Krankenkasse hat rund 330.000 Kunden und zählt nach eigenen Angabe zu den Top 20 der bundes- weit geöffneten gesetzlichen Krankenkassen. Neben dem Hauptsitz in Villingen-Schwenningen gibt es 14 Geschäftsstellen. sum

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