Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juli'18 - Südlicher Oberrhein

Wirtschaft im Südwesten 7+8 | 2018 24 REGIO REPORT   IHK Südlicher Oberrhein ANZEIGE Gemeinsame Sitzung der Tourismusausschüsse der fünf Schwarzwälder IHKs Gemeinsam schlagkräftiger D ie Tourismusausschüsse der fünf IHKs im Schwarz- wald haben sich Anfang Juni erstmals zu einer ge- meinsamen Sitzung im Europa-Park in Rust getroffen. Über 70 Ausschussmitglieder und Branchenvertreter aus Hotellerie, Gastronomie, Freizeit oder Reisebüros folgten der Einladung. „Das zeigte, dass der Erfah- rungsaustausch der Branche unter dem Slogan ,Wir sind Schwarzwald’ notwendig und richtig war“, sag- te Thomas Kaiser von der IHK Südlicher Oberrhein. „Engagement zahlt sich aus, und gemeinsam sind wir schlagkräftiger“, betonte Peter Ehrhardt, Tourismus- ausschussvorsitzender der IHK Südlicher Oberrhein, in der gemeinsamen Begrüßung mit seinen Vorstands- kollegen Manfred Hölzl (IHK Hochrhein-Bodensee), Michael Steiger (IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg), Peter Wagner (IHK Nordschwarzwald) und Richard Schmitz (IHK Karlsruhe). „Leuchttürme statt Kirchtürme“, lautete eine der Grundaussagen von Hansjörg Mair, dem Geschäfts- führer der Schwarzwald-Tourismus GmbH. Das Zusam- menwirken der Akteure in der attraktiven Dachmarke Schwarzwald müsse mit dem Ziel erfolgen, die Einwoh- nerschaft mit einzubinden. Authentische Lebenswelten schafften die „Seele des Schwarzwaldes“. In einer Zukunftswerkstatt wurden an zehn Tischen fünf Themen (touristische Infrastruktur, Fachkräftesi- cherung, Unternehmensnachfolge, Rechtliche Rahmen- bedingungen, Gastgeber 4.0 und Gast 4.0) bearbeitet. Über die Feststellung der Ist-Situation wurde definiert, wie es in fünf Jahren sein soll und welche Maßnahmen dazu von einem selbst oder anderen Akteuren notwen- dig sind. Die Teilnehmer waren sehr diskussionsfreudig und produktiv und die Arbeitsblätter im Anschluss gut gefüllt. Nun sollen die Vorschläge aufbereitet und in die Ausschüsse sowie die politischen Gremien einge- bracht werden. „Hin zum Lebensraum Schwarzwald unter Einbezug aller touristischen Akteure und auch der Bevölkerung“, lautete zum Beispiel eine Forderung. Grundsätzlich gelte es, den Stellenwert und den Anteil des Tourismus an der Wertschöpfung im Schwarzwald noch klarer zu artikulieren. An die Landesregierung richtete sich die Forderung, die Budgets für die Touris- musförderung stark zu erhöhen, auch im Hinblick auf die Digitalisierungsnotwendigkeit in der Fläche. tk Weitere Informationen zur Sitzung: Thomas Kaiser, Tel. 07821 2703-640, thomas.kaiser@ freiburg.ihk.de

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