Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juli'18 - Schwarzwald-Baar-Heuberg

Wirtschaft im Südwesten 7+8 | 2018 30 Sie wollen die Umwelt schonen und gleichzei- tig sparen? Sie suchen eine Lösung für erfolgreichen Arbeits- und Umweltschutz? Die IHK UMWELTAKADEMIE ist Ihr Ratgeber im Bereich Umwelt + Energie. Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar- Heuberg Romäusring 4 78050 Villingen- Schwenningen Tel. 07721 922-170 Fax 07721 922-9170 trogisch@vs.ihk.de www.schwarzwald-baar-heuberg.ihk.de Natürlich sparen. IHK UMWELTAKADEMIE Arbeitsschutz | Umweltschutz | Energiesparen Aktuelles Seminarangebot: „Umweltmanagementbeauftragter“ 3. Mai 2017, 9–16 Uhr, 245,- Euro „Interne Audits Umwelt und Energie“ 11. Mai 2017, 9–16 Uhr, 245,- Euro Fachkräfte nicht in jedem Fall die höchste Priorität. Und das gleiche gilt eben für Lehr- kräfte. Wir haben recht große Probleme, diese hierher zu bekommen, nicht nur in den kauf- männischen Schulen oder im Schwarzwald- Baar-Kreis. Und deshalb erlaube ich mir die durchaus provokante Frage: Was können die Unternehmen zusätzlich tun, um nicht nur für sich selbst attraktiv zu sein, sondern im Hin- blick auf die Ausbildung mitzuhelfen, dass es für Lehrkräfte attraktiv ist, hier zu sein? Welche Faktoren zählen denn für Lehrkräf- te, die hierherkommen? Günstige Mieten, Bauland oder gibt es sonstige gewichtige Gründe? Rainer Wittmann: Ich habe den Eindruck, dass diejenigen Lehrkräfte, die leichten Her- zens zu uns kommen, auch von hier stammen. Diejenigen, die von außerhalb nach Baden- Württemberg gezogen sind, gehen primär zum Studium nach Freiburg oder Konstanz. Und sie bleiben dort, später auch mit der Familie, trotz gutem Arbeitsklima und hoher Lebens- qualität bei uns in der Region. Diese jungen Menschen sind in dem studentischen Leben zutiefst verwurzelt und wollen den Absprung auch nicht ohne Not tun. Martina Furtwängler: Viele gehen sogar so- weit, dass sie ein Jahr am gewünschten Ort warten, bis sie einen Job bekommen. Das nehmen sie dann gerne in Kauf. Rainer Wittmann: Wir sollten nicht vergessen, dass wir es bei beim Fachkräftenachwuchs ebenso wie bei den jungen Pädagoginnen und Pädagogen mit Vertreterinnen und Ver- tretern der vielbesprochenen Generation Y zu tun haben, die einen klareren Fokus auf die eigene Lebensplanung haben als beispiels- weise meine Generation. Und das klassische Berufsbeamtentum - also dorthin zu gehen, wohin der Dienstherr einen schickt – dieses Dienstverständnis ist in der Generation Y kaum vorfindlich. Das heißt für uns: Wir müs- sen unsere Anstrengungen verstärken, um Nachwuchsfachkräfte hierher zu bekommen. Und da gehören auch die Lehrkräfte dazu. Sehen die Unternehmen da möglicher- weise nicht über ihren eigenen Tellerrand hinaus? Also Hauptsache, unser Betrieb hat genügend Azubis, unabhängig davon, dass die Struktur im schulischen Bereich funktioniert? Martina Furtwängler: Das ist schon bei den Unternehmen angekommen. Das sehen wir in der Diskussion um die Schulentwicklung mit Kleinklassen, die geschlossen werden oder werden sollen. Diese zu erhalten, das ist ein wichtiges Anliegen unserer Betriebe.

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