Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juli'18 - Schwarzwald-Baar-Heuberg

Wirtschaft im Südwesten 7+8 | 2018 20 REGIO REPORT   IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg ANZEIGE Fünf IHK-Tourismusausschüsse kooperieren Gemeinsames Treffen in Rust E rstes gemeinsames Treffen der Tourismusausschüsse der fünf Industrie- und Handelskam- mern (IHKs) im Schwarzwald im Europa-Park in Rust: Knapp 80 Ausschussmitglieder waren der Einladung gefolgt, was zeigte, dass der Erfahrungsaustausch der Branche unter dem Slogan „Wir sind Schwarzwald!“ notwendig und richtig war. Michael Steiger, Vorsitzender des Tourismusausschusses der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, be- grüßte gemeinsam mit den Vor- standskollegen der anderen IHKs, Peter Ehrhardt (IHK Südlicher Oberrhein), Manfred Hölzl (IHK Hochrhein-Bodensee) sowie Peter Wagner und Richard Schmitz (IHKs Nord- schwarzwald und Karlsruhe) die zahlreichen Branchen- vertreter aus Gastronomie, Hotellerie, Freizeitwirt- schaft und Reisebüros mit der Aussage „ Engagement zahlt sich aus und gemeinsam sind wir im Schwarzwald schlagkräftiger“. Leuchttürme statt Kirchtürme „Leuchttürme statt Kirchtürme“ war eine der Kernaus- sagen vom Geschäftsführer der Schwarzwald Touris- mus GmbH, Hansjörg Mair. Das Zusammenwirken der Akteure unter der attraktiven Dachmarke Schwarz- wald müsse auch mit dem Ziel erfolgen, die Bewohner mit einzubinden. Authentische Lebenswelten schaffen die „Seele des Schwarzwaldes“. Der Schwarzwald muss als Lebensraum verstanden werden, so das Credo von Mair. In der anschließenden Zukunftswerkstatt wurden fol- gende fünf Schwerpunktthemen von den Ausschuss- mitgliedern erarbeitet: Touristische Infrastruktur im Schwarzwald, Fachkräftesicherung, Unternehmens- nachfolge und -sicherung, rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen, Gastgeber 4.0 - Innovative Pro- dukte sowie Gast 4.0 - Vertrieb und digitale Sichtbar- keit. Nach der Feststellung der Ist-Situation wurde definiert, wie es in fünf Jahren sein soll und welche Maßnahmen beziehungsweise Handlungsempfehlun- gen dazu notwendig sind. Politische Gremienarbeit folgt Die Maßnahmenvorschläge werden nun aufbereitet und zur weiteren Diskussion in die IHK-Tourismus- ausschüsse wie auch in die politischen Gremien des Landes Baden-Württemberg eingebracht. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die stärkere Herausstellung des touristischen Anteils an der gesamten Wertschöpfung im Schwarzwald. Deshalb müsse das Budget für die Tourismusförderung erhöht werden. Ebenfalls wur- de die Digitalisierungsnotwendigkeit, sowohl seitens der touristischen Leistungsträger als auch seitens der Kommunen in Bezug auf den flächendeckenden Breit- bandausbau gefordert. AS Anne Spreitzer, Projektleiterin Tourismus, Telefon: 07721 922-156, spreitzer@vs.ihk.de Europa-Park Rust Neben der stetig wachsenden Besucherzahl (2017: 5,6 Millionen Besucher), so Michael Kreft von Byern, Beauftragter der Geschäftsführung des Europa-Parks, waren die Ausschussmitglie- der insbesondere von der permanent wach- senden Anzahl an Mitarbeitern und Auszubil- denden, die teilweise durch Auslandsrecruiting gewonnen werden, beeindruckt. Laut Kreft von Byern ist der Europa-Park mit seinen 58 Gastro- nomiebetrieben zudem der größte Gastronom Deutschlands. Bild: Schwarzwald Tourismus

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ2MDE5