Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juli'18 - Hochrhein-Bodensee

7+8 | 2018 Wirtschaft im Südwesten 23 Veranstaltung am 19. Juli in Konstanz und Schopfheim Weiterbildungsinformationen charmant serviert D ie IHK Hochrhein-Bodensee informiert in lockerer Atmosphäre über Fragen zur beruflichen Weiterbildung. Die Cocktail-Party findet am Donnerstag, 19. Juli, sowohl in Konstanz als auch in Schopf- heim statt. In der IHK in Konstanz, Reichenaustraße 21, beginnt die kostenlose Veranstaltung um 17.30 Uhr und endet um 20.30 Uhr. Start im Bildungszentrum in Schopfheim, Hauptstraße 10, ist um 18 Uhr, das Ende um 21 Uhr. Wie finde ich die richtige Weiterbildung? Welche Karrieremöglichkeiten bieten sich im Anschluss? Gibt es finanzielle Unterstützung? Welche Weiterbildung zu welchem Zweck? Diese und weitere Fragen werden im Rahmen der Cocktail-Party beantwortet. IHK-Weiterbildungsberater stehen für Gespräche zur Verfügung. Anmeldung für die Veranstaltung in Konstanz per E-Mail an martina. muffler@konstanz.ihk.de , für die Veranstaltung in Schopfheim an henrike.fuder@konstanz.ihk.de. In Schopfheim ist der Einlass auf- grund der Ausgabe alkoholischer Cocktails ab 18 Jahren. LK Gemeinsame Sitzung der Tourismusausschüsse der fünf Schwarzwälder IHKs „Gemeinsam schlagkräftiger“ D ie Tourismusausschüsse der fünf IHKs im Schwarzwald haben sich Anfang Juni erstmals zu einer gemeinsamen Sitzung im Europa-Park in Rust getroffen. Über 70 Ausschussmitglieder und Branchenvertreter aus Hotellerie, Gastronomie, Freizeit oder Rei- sebüros folgten der Einladung. „Das zeigte, dass der Erfahrungs- austausch der Branche unter dem Slogan ,Wir sind Schwarzwald’ notwendig und richtig war“, sagte Thomas Kaiser von der IHK Süd- licher Oberrhein. „Engagement zahlt sich aus, und gemeinsam sind wir schlagkräftiger“, sagte Peter Ehrhardt, Tourismusausschuss- vorsitzender der IHK Südlicher Oberrhein, in der gemeinsamen Begrüßung mit seinen Vorstandskollegen Manfred Hölzl (Touris- musausschuss der IHK Hochrhein-Bodensee), Michael Steiger (Schwarzwald-Baar-Heuberg), Peter Wagner (Nordschwarzwald) und Richard Schmitz (Karlsruhe). Michael Kreft von Byern referierte über die Erfolgsgeschichte des Europa-Parks und ging auch auf den Großbrand kurz zuvor ein. Be- sonders beeindruckend sei die Empathiewelle der Parkfans, die trotz des Vorfalls in großer Anzahl die Attraktionen besuchten. „Leucht- türme statt Kirchtürme“, lautete eine der Grundaussagen von Hans- jörg Mair, dem Geschäftsführer der Schwarzwald-Tourismus GmbH. Das Zusammenwirken der Akteure in der attraktiven Dachmarke Schwarzwald müsse mit dem Ziel erfolgen, die Einwohnerschaft mit einzubinden. Authentische Lebenswelten schafften die „Seele des Schwarzwaldes“. In der anschließenden Zukunftswerkstatt wurden an zehn Tischen fünf Schwerpunktthesen (touristische Infrastruktur, Fachkräftesicherung, Unternehmensnachfolge, rechtliche Rahmen- bedingungen, Gastgeber 4.0 und Gast 4.0) bearbeitet. Nach der Feststellung der Ist-Situation wurde definiert, wie es in fünf Jahren sein soll und welche Maßnahmen dazu von einem selbst oder auch anderen Akteuren notwendig sind. Die Teilnehmer waren sehr dis- kussionsfreudig sowie produktiv und die Arbeitsblätter im Anschluss gut gefüllt. Nun sollen die Vorschläge aufbereitet und weiter in die Diskussion der Ausschüsse wie auch in die politischen Gremien eingebracht werden. „Hin zum Lebensraum Schwarzwald unter Einbezug aller touristischen Akteure und auch der Bevölkerung“, lautete zum Beispiel eine der Forderungen. Grundsätzlich gelte es, den Stellenwert und den Anteil des Tourismus an der Wertschöp- fung im Schwarzwald noch klarer zu artikulieren. Und es gab die an die Landesregierung gerichtete Forderung, die Budgets für die Tourismusförderung stark zu erhöhen– dies auch im Hinblick auf die Digitalisierungsnotwendigkeit in der Fläche. tk Bertram Paganini, Tel. 07531 2860-130 E-Mail: bertram.paganini@konstanz.ihk.de Bild: : fotofabrika - Fotolia

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