Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juni'18 - Schwarzwald-Baar-Heuberg
6 | 2018 Wirtschaft im Südwesten 31 ANZEIGE REGIONALSPLITTER Kur- und Bäder GmbH: Spettel alleiniger Geschäftsführer Markus Spettel ist zum alleinigen Geschäftsführer der Kur- und Bäder GmbH in Bad Dürrheim bestellt worden. Spettel ist seit Juli 2016 in dieser Position tätig, bis Ende April gemeinsam mit Uwe Winter, der nach Hannover gewechselt ist. Die Kur- und Bäder GmbH zählt mit ihren über 250 Mitarbeitern zu den größten Arbeitgebern Bad Dürrheims. Sie ist die örtliche und privatwirtschaftlich orga- nisierte Tourismusorganisation und Tochtergesellschaft der Stadt Bad Dürrheim. Stromlücken im Bahnnetz sollen geschlossen werden LandesverkehrsministerWinfried Hermann hat ein Konzept für ein lan- desweites Schienen-Elektrifizierungskonzept vorgelegt. Rund 60 Pro- zent der Schieneninfrastruktur in Baden-Württemberg ist elektrifiziert. Damit liegt das Land zwar im bundesweiten Durchschnitt, dennoch gilt es, vor allem im Hinblick auf eine zukunftsfähige Mobilität, die Schieneninfrastruktur weiter auszubauen und zu modernisieren. Für den Schwarzwald-Baar-Kreis sind die bestehenden Schienenwege eine sehr wichtige Infrastruktur, die zumweiterenAusbau des Öffentlichen Verkehrs unbedingt weiter entwickelt werden müssen, so Landrat Sven Hinterseh. Gerade die Elektrifizierung der Schienenstrecke von VS-Villingen über VS-Schwenningen nach Rottweil ist hierbei neben der Strecke von Bräunlingen nach Hüfingen von ganz zentraler Be- deutung, da die Elektrifizierung dieVoraussetzung für einen besseren Schienenverkehr in die Landeshauptstadt Stuttgart schafft. Daneben ist es das erklärte Ziel in der Region, ab Mitte der 2020er-Jahre, den Ringzug möglichst elektrisch betreiben zu können. Finanzamt Rottweil wird „Finanzamt der Zukunft“ Finanzministerin Edith Sitzmann hat in Rottweil das Finanz- amt als „Finanzamt der Zukunft“ vorgestellt. Das Land er- probt in fünf der 65 Finanzämter Innovationen vom digita- len Bürgerservice bis zur Kommunikation mit Unternehmen. „Wir wollen den Service für die Bürgerinnen und Bürger in den kom- menden Jahren deutlich ausbauen“, so Sitzmann. Möglich werde dies etwa durch Terminvereinbarungs-, Rückruf- und Videokonferenzsys- teme sowie denAusbau der digitalen Fallbearbeitung. „Von der digi- talen Bearbeitung profitiert die Finanzverwaltung, weil mehr Zeit für kompliziertere Fälle bleibt. Und für die Bürgerinnen und Bürger geht es schneller“, betonte Oberfinanzpräsidentin Andrea Heck. Rottweil ist neben Offenburg eines von zwei Finanzämtern im Regierungsbezirk Freiburg, das die zusätzliche Möglichkeiten der Digitalisierung erprobt.
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