Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juni'18 - Schwarzwald-Baar-Heuberg
REGIO REPORT IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg MIETANGEBOT >> Büroetagen DAS INNOVATIVE GESCHÄFTSGEBÄUDE Office 98 Office 98 GmbH & Co. KG Rottweiler Straße 100 78056 VS-Schwenningen Tel. 07720 / 97 97 20 i n f o@o f f i ce98 . de www.of f i ce98 .de WIR SCHAFFEN RÄUME FÜR IHREN ERFOLG >> >> Ladenflächen In bester Lage, hohe Frequenz, Neubau Erstbezug, provisionsfrei. ANZEIGE IHK begrüßt Fortschritt in der Gesundheitsversorgung Telemedizin im Landkreis Tuttlingen D ie IHK begrüßt den Start des Modellprojekts „docdirekt“ im Landkreis Tuttlingen. Damit beginnt die Erprobung der Fern- behandlung für gesetzlich Kranken- und Pflegeversicherte vor Ort. „Dies ist ein wichtiger Schritt für die Standortsicherung der gesamten Re- gion Schwarzwald-Baar-Heuberg, denn im Landkreis Tuttlingen bricht ein neues Zeitalter in der medizinischen Grundver- sorgung an“, erklärt Anne Spreitzer, IHK- Projektleiterin Gesundheitswirtschaft. Mit diesem von der Landesregierung initiierten Projekt, das am 16. April im Landkreis Tuttlingen und gleichzeitig auch in der Stadt Stuttgart gestartet ist, kommt die Landesregierung ihrem im Koalitionsvertrag festgehaltenen Ziel einen Schritt näher, sich zum modernsten Standort für digitale Medizintechnik und Gesundheitsversorgung zu entwickeln. „Wo Menschen leben und Unternehmen Mitarbeiter beschäftigen, soll- te auch die medizinische Versorgung sichergestellt sein. Sie ist ein positiver Standortfaktor und damit aus wirtschaftlicher Sicht gerade auch für kleine und mittlere Unternehmen unerlässlich. Es ist dringend geboten, dass die Landesregierung entsprechende Anstrengungen unternimmt, die flächendeckende Versorgung auch zukünftig sicherzustellen und Angebote zu verstetigen“, so Anne Spreitzer weiter. Telemedizinische Anwendungen können für die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung gerade auch in ländlich geprägten Regi- onen wie Schwarzwald-Baar-Heuberg von großem Nutzen sein. Das jetzt gestartete Modellprojekt, die Telemedizin nachhaltig auszu- bauen, ist, gerade weil bundesweite Lösungen noch nicht absehbar sind, sehr zu begrüßen. Ziel muss es sein, telemedizinische Anwendun- gen nicht nur zu entwickeln, sondern auch dafür zu sorgen, dass diese in die Regelversorgung übernommen werden. Nur so können telemedizi- nische Anwendungen schlussendlich überall zum Nutzen der Patienten an- kommen. Das Know-how in Wirtschaft und Forschung zur Entwick- lung solcher Anwendungen ist in Baden-Württemberg vorhanden. Für die Aufnahme in die Regelversorgung braucht es die Politik. Die Digitalisierung im Gesundheitswesen birgt insgesamt enorme Potenziale für eine qualitativ bessere und effizientere Versorgung der Bevölkerung – und damit auch der Unternehmer und ihrer Be- schäftigten. Aber nicht nur die Unternehmen der Gesundheitswirt- schaft müssen den Herausforderungen der digitalen Transforma- tion offensiv entgegengehen, sondern auch der Gesetzgeber. Die Möglichkeiten digitaler Anwendungen und Innovationen können nur ausgeschöpft werden, wenn es die rechtlichen, technischen und finanziellen Rahmenbedingungen ermöglichen und fördern. AS Anne Spreitzer, Projektleiterin Tourismus Telefon: 07721 922-156, spreitzer@vs.ihk.de »Wo Menschen leben und Unternehmen Mitarbeiter beschäftigen, sollte die medizinische Versorgung sichergestellt sein«
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