Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juni'18 - Hochrhein-Bodensee
6 | 2018 Wirtschaft im Südwesten 27 IHK Hochrhein-Bodensee REGIO REPORT Anspruchsvolles EMAS-Umweltmanagementsystem Gutex besteht erneut Prüfung U nternehmen, welche sich nach EMAS zertifizie- ren lassen, erfüllen auch die Anforderungen der Norm ISO 1400, jedoch geht EMAS weit darüber hin- aus. Denn nur das öffentlich-rechtliche EMAS-System deckt alle Umweltaspekte zuverlässig ab. EMAS ist weltweit das anspruchsvollste System für nachhalti- ges Umweltmanagement. Es werden Umweltziele und deren Umsetzung in der jährlichen Umwelterklärung veröffentlicht und von einem staatlich beaufsichtigten, unabhängigen Umweltgutachter validiert. Die Gutex Holzfaserplattenwerk GmbH & Co. KG in Waldshut-Tiengen ist Hersteller von ökologischen Dämmstoffen aus Schwarzwaldholz. Sie finden Ver- wendung in der gesamten Gebäudehülle (Dach, Fassa- de, Keller- und Geschossdecke). Das Familienunterneh- men produziert seit 1920 nun in der vierten Generation am heutigen Standort. Auf vier Fertigungsstraßen werden dünne Dämmplatten im Nassverfahren, starke Dämmplatten im Trockenverfahren, lose Einblasfasern und flexible Dämmmatten von 180 Mitarbeitern, inklu- sive sechs Auszubildenden gefertigt. Der Rohstoff Schwarzwaldholz wird regional bezogen und besteht aus hochwertigem Tannen- und Fichten- holz. Der regionale Bezug lässt rund um den Standort in Waldshut-Tiengen eine hohe Wertschöpfung ent- stehen. Weiterhin sind kurze umweltschonende Trans- portwege ein zusätzlicher Erfolgsgarant für die geringe CO 2 -Belastung. Durch den Einkauf von 100 Prozent Ökostrom und gleichzeitiger Eigenerzeugung von 50 Prozent des Strombedarfes mithilfe eines Blockheiz- kraftwerks sowie einer Photovoltaikanlage wird auch beim Energieeinsatz klimaneutral gearbeitet. Ein weiterer Nachweis, zusätzlich zum EMAS-Zer- tifikat, für die wohngesunden Eigenschaften von Gutex-Holzfaserdämmstoffen ist deren Natureplus- Labellung. Naturplus ist ein strenges Umweltzeichen, das die Einhaltung hoher Qualitätsnormen auf allen für die Nachhaltigkeit relevanten Gebieten zusätzlich bestätigt. ZIM Michael Zierer, Tel. 07622 3907-214 michael.zierer@konstanz.ihk.de IHK-Vizepräsident Dietmar Kühne (Mitte) übergibt die EMAS-Urkunde an Geschäfts- führer Claudio Thoma (links) und den Umweltbeauftragten Bernd Albrecht. Bild: Michael Zierer Feier in Schopfheim 50 Jahre Durlum M it einer internationalen Feier erinnerte die 1967 gegründete Firma Durlum in Schopfheim vor rund 330 Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Kunden an ihre Entstehung. Als Spezialist und Hersteller von Metalldecken, Kühl- und Wärmedecken, Leuchten sowie Licht- und Tageslichtsyste- men ist das Unternehmen weltweit aktiv. Der von den Gründern Heinrich Dame und Fritz Reuter herrührende Name Durlum steht für einen weltweiten Partner für an- spruchsvolle architektonische Lösungen. So sind die internationalen Flughäfen in Delhi, Moskau oder Singapur, aber auch in Frankfurt, Stuttgart und München namhaf- te Referenzen. Weitere bekannte Objekte stehen im Van-Gogh-Museum in Amster- dam oder dem Technorama in Winterthur sinnbildlich im Rampenlicht. Das heute von den Geschäftsführern Matthias und Peter Reuter geführte Unternehmen bleibt auch weiterhin in Familienhand. Stefanie, Julia und Andrea, Töchter von Matthias Reuter, sind bereits im Unternehmen tätig. Das Festprogramm unter dem Motto „Da- heim im Schwarzwald, zu Hause in der Welt“ wurde von kulinarischen Spezialitäten der Länder, in denen Durlum mit eigenen Nie- derlassungen vertreten ist, abgerundet. Nach den Grußworten von Landrätin Marion Damman und IHK-Geschäftsführer Interna- tional Uwe Böhm überbrachten die Landes- vertreter aus China, den Niederlanden und den USA Geschenke, damit die „Uhr sich weiter dreht“. Bö IHK-Geschäftsführer International Uwe Böhm (rechts) gratuliert Geschäftsführer Matthias Reuter zum Jubiläum.
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